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Mozilla Labs: Weave

Mozilla Labs: Weave

Um die Vorstellungsrunde der Mozilla Labs Produkte abzuschließen, stellen wir Euch heute ein weiteres feines Plugin für den Firefox vor. Es löst das Problem derjenigen, die mehrere Rechner ihr Eigen nennen. Auf jedem Rechner ist ein Browser installiert und wie schön wäre es, wenn man auf jedem Rechner die selben Bookmarks, Einstellungen und gespeicherten Passwörter für seine Webseiten zur Verfügung hätte. Genau da kommt Mozilla Labs Weave ins Spiel.

Was kann Weave?:

  • Gleicht alle Lesezeichnen in all Euren Firefoxbrowsern ab.
  • Ermöglicht das Einloggen auf Euren passwortgesicherten Seiten mit allen Firefox-Browsern auf Euren Rechnern. Besonders hilfreich bei Handys, wo das Eingeben langer Passwörter sehr nervig sein kann.
  • Übertragung und Abruf der Daten nur mit Verschlüsselung.
  • Ermöglicht das Abgleichen aller offenen Tabs um am Laptop weiter zu arbeiten, wo man am Desktop-PC aufgehört hat.

Im Moment ist Mozilla Weave nur als Plugin zu bekommen und soll aber in der Version 4 von Firefox integriert sein. Wer also heute schon darauf wert legt, an all seinen Rechnern den selben Browser vorzufinden, dem ist Mozilla Weave wärmstens zu empfehlen.

Die folgende Grafik zeigt noch einmal, wie Weave funktioniert:

Artikel geschrieben von Robert Kresse

Geschrieben am 16. November 2009 um 19:20 Uhr | Keine Kommentare »

Mozilla Labs: Ubiquity

Mozilla Labs: Ubiquity

Und weiter geht es mit unserer Vorstellungsrunde der Mozilla Labs Produkte. Heute zeigen wir Euch Ubiquity. Einer experimentellen Erweiterung für Firefox, die mit folgendem Slogan für sich wirbt: “Don’t just surf the web — command it!”. Ob es sein Versprechen halten kann, sagen wir Euch jetzt.
Vorab noch eines. Ubiquity ist ein Tool für die PoweruserInnen unter Euch. AnfängerInnen sollten davon lieber die Finger lassen. Kurz und gut. Was kann Ubiquity? Es stellt kurze Kommandos zur Verfügung, mit denen die Standard-Web-Aktivitäten schneller und einfacher von der Hand gehen. Dazu zählen z.B. Suchen, Übersetzen, Kartenanzeige, Emails versenden, Kalendereinträge verfassen etc.. Die interne API ermöglicht sogar das Schreiben eigener Kommandos.

Ich mache Euch ein kurzes Anwendungsbeispiel mit Ubiquity. Stellt Euch vor ihr surft auf eine chinesische Webseite und sagen wir, dass Ihr in Chinesisch damals in der Schule oft geschlafen habt und Euer Chinesisch daher ein wenig holperig ist. Genau hier kommt Ubiquity ins Spiel. Ihr markiert einfach den chinesischen Text und ruft mit Strg+Leertaste (Ctrl+Space) Ubiquity auf und tippt “translate to german”, drückt Enter und der Text wird auf der Webseite selbst direkt übersetzt. Ziemlich hilfreich, oder?

Ihr schaut euch gerade die Homepage eines neuen Cafés an, das in der Stadt eröffnet hat und wollt wissen wo genau dessen Adresse auf einer Karte zu finden ist. Kein Problem mit Ubiquity. Adresse markieren, Ubiquity aufrufen und “map” tippen und Enter drücken. Schon seid ihr auf Google Maps und seht den genauen Standort.

Ein kurzes Video zeigt die Verwendung von Ubiquity auf Englisch:

Das Tolle an Ubiquity ist, dass es ein gutes User-Tutorial dazu gibt, in dem alle notwendigen Schritte und Möglichkeiten erklärt werden. So, nun wollen wir endlich loslegen und Ubiquity installieren. Nach der Installation empfiehlt es sich das mitgelieferte interaktive Tutorial von Ubiquity durch zu spielen um die Funktionen, Kommandos und Möglichkeiten kennen zu lernen. Wir wünschen dabei viel Spaß, das Internet viel schneller und effizienter zu nutzen. Anbei noch ein paar Screenshots von Ubiquity:

Artikel geschrieben von Robert Kresse

Geschrieben am 13. November 2009 um 9:09 Uhr | Keine Kommentare »

Mozilla Labs: Prism

Mozilla Labs: Prism

Wir wollen euch mit diesem und kommenden Artikeln auf ein paar recht geniale Tools von Mozilla Labs aufmerksam machen. Beginnen werden wir mit Mozilla Prism. Vielleicht kennt Ihr folgendes Problem. Ihr habt Firefox als Browser installiert und habt parallel mehrere Webtools in verschiedenen Tabs geöffnet und nun raucht Euch der Browser ab. Eventuell habt ihr gerade an einer Email in Google Mail geschrieben und habt parallel noch fix etwas nach recherchieren wollen, was Ihr als Link in die Email einfügen wolltet. Das wars dann wohl. Wir beginnen mit einem Zähneknirschen die ganze Email wieder von vorn. Und genau hier kommt Prism ins Spiel. Mit dem Tool könnt Ihr aus jedem Eurer Webapplikationen, die ihr ständig verwendet, eine Desktopapplikation erzeugen. Man kann dann beispielsweise Facebook oder Google Mail per Windows Autostart starten lassen. Wie das Ganze funktioniert erkläre ich Euch kurz.

  1. Wir entscheiden uns entweder für die Standalone-Version von Prism oder für das Firefox-Plugin (Ich erkläre weiter anhand der letzteren Option).
  2. Nachdem wir Prism als Plugin heruntergeladen und installiert haben, starten wir den Firefox neu.
  3. Nun öffnen wir in Firefox die Seite, die wir gern als Desktopapplikation haben wollen.
  4. Ist die Seite geladen, klicken wir auf Extras->Convert Website to Application…
  5. Daraufhin öffnet sich folgendes Fenster:
  6. Die Einstellungen sind meines Erachtens selbsterklärend. Nachdem Ihr mit Ok bestätigt habt, findet Ihr die Verknüpfung zu eurer Applikation direkt auf dem Desktop, im Start Menü oder in der Schnellstartleiste (ja nach dem wo Ihr die Verknüpfungen habt anlegen lassen).
  7. Mit den erzeugten Verknüpfungen kann man nun wie mit jeder anderen Verknüpfung auch umgehen.
  8. Um Eure Lieblings-Web-Anwendungen beim Start Eures Systems gleich mit starten zu lassen, legt ihr die Verknüpfungen ganz einfach in den Autostart-Ordner von Windows.
  9. War doch gar nicht so schwer, oder?
  10. Hier noch einmal ein kurzer Überblick über die Features von Prism
Artikel geschrieben von Robert Kresse

Geschrieben am 2. November 2009 um 19:46 Uhr | 1 Kommentar »