
Auftrag:
Im Frühjahr 2010 wurde bekannt, dass eine Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission (IWC) einen Vorschlag für die Sitzung ab dem 21. Juni 2010 vorbereitet hat, durch den der Walfang legalisiert werden soll. Dieser ist seit einem Viertel Jahrhundert illegal.Bei einem solchen Schritt gegen die Wale wird natürlich die Tierschutzorganisation IFAW auf den Plan gerufen. Neben einer Petition, die mit Facebook Causes umgesetzt werden soll, will der IFAW Deutschland auch mit einer ungewöhnlicheren Kampagne im Social Web Aufmerksamkeit für das Thema erzeugen.
Umsetzung:
Sowohl die Petition, als auch der Facebook Causes wurde von uns direkt nach der Beauftragung umgesetzt. Im Anschluss kümmerten wir uns um die Verbreitung der Online-Petition – einerseits durch Werbung auf Facebook, andererseits durch das Auffinden und Informieren von am Thema interessierter und aktiver Personen. NGOs können auch online auf viele Unterstützer/innen zählen, die viele der Ergebnisse erst möglich machen.
Die zweite Schiene wurde gemeinsam mit der Kreativagentur Kveln aus Hamburg umgesetzt, die auch die Grundidee dazu lieferte. Da Deutschland sich zum Zeitpunkt der Planung nicht klar gegen den „Walfang-Legalisierungs-Vorschlag“ positionierte, sollte die Verantwortliche Ministerin Ilse Aigner selbst zum Inhalt der Kampagne werden. Doch nicht wie üblich mit Protestmails, sondern mit viel Positivismus und Vertrauen. Denn die „Mutter aller Wale“ wird ihre dicken Freunde sicher nicht im Stich lassen.
Und so wird auf einer eigenen Facebook-Fan-Page zum Dank an Ilse Aigner aufgerufen.
Diese Dankbarkeit wird sicher bis zur IWC-Sitzung Ende Juni Aigners und Deutschlands Position für eine Beibehaltung der aktuellen Regelung klar festlegen: Walfang muss illegal bleiben.
Ergebnis:
Hier der Screenshot zum individuellen Reiter auf der Facebook-Seite:

Artikel geschrieben von
Michael Hartl
Unsere Leistungen im Bereich “Workshops”, am Beispiel “WDCS Deutschland”
Auftrag:
Bei einem eintägigen Workshop sollen gemeinsam mit einem Team der WDCS Deutschland Ideen rund um eCampaining und Social Media erarbeitet und die bisherigen Social Media Aktivitäten der Wal- und Delfinschutzorganisation unter die Lupe genommen werden.
Umsetzung:
Der Tag war positiv anstrengend, voll von Fragen und Lösungen, Strategieansätzen und viel konstruktiver Arbeit. Wir entwickelten gemeinsam Ideen und Grundlagen für die zukünftige Ausgestaltung und Verwendung der verschiedenen Social Media Kanäle des WDCS.
Nach einem umfassenden theoretischen Einstieg in Form eines Vortrages und einer Besprechung der aktuell schon laufenden Tätigkeiten im Bereich Social Media war der Tag hauptsächlich von der Beantwortung fachlicher Fragen und der gemeinsamen Entwicklung von Ideen, Strategien und konkreter Umsetzungen geprägt.
Abschließend besprachen wir weitere Möglichkeiten für NGOs wie beispielsweise Google Earth Outreach.
Mir hat es viel Freude bereitet mit solch engagierten, konstruktiven und freundlichen Menschen zu arbeiten und wünsche dem Team vom WDCS viel Erfolg bei den nun anstehenden Arbeiten und den nächsten Schritten.
Ergebnis:
Blog
Facebook-Fanseite
Twitter-Profil
YouTube-Kanal
Artikel geschrieben von
Michael Hartl

Angefangen hat alles mit der Eröffnung der Facebook Fan-Seite der EthikBank. Da unsere Firma und ich selbst bei der EthikBank schon länger Kunden sind, bin ich natürlich sofort Fan geworden. Eine Bank, die keine hochspekulativen Geschäfte macht und dabei ethische Maßstäbe bei ihrer Arbeit an den Tag legt, ist leider nicht die Regel. Und daher für mich, mehr als unterstützenswert.
Kurz nach meinem Beitritt der Fan-Seite, habe ich meine Freund_innen dazu eingeladen woraufhin die Anzahl der Fans ordentlich stieg. Dieses Einladen blieb nicht unerkannt und somit wurde ich von der Administratorin der Fanseite ganz feierlich zum “Fan der Woche” und nach kurzer Zeit dann sogar zum “Fan des Monats” ernannt.
Soweit so gut. Ich hab mich gefreut über diese nette Geste und dann nicht weiter daran gedacht. Bis dann eines schönen Tages in meinem Briefkasten ein Brief von der EthikBank lag. Ein DIN A5 Umschlag mit einem schwereren Inhalt. Verwundert habe ich diesen geöffnet und einen sehr lieben Brief und eine Tafel Schokolade vorgefunden. Im Schreiben bedankte man sich bei mir noch einmal persönlich für meine Hilfe und bezog sich auch direkt auf die “Fan des Monats”-Geschichte. Die Tafel Schokolade sollte dem verbalen Dankeschön noch ein wenig Nachdruck verleihen, was sie auch geschafft hat.
Ehrlich gesagt war ich sehr baff, weil ich nicht mehr an die Geschichte gedacht hatte und es so unerwartet und aus heiterem Himmel kam. Eine rundum gelungene Aktion, die ich natürlich auch auf Facebook mit meinen Freund_innen geteilt habe. Natürlich habe ich in diesem Beitrag auf die Seite der EthikBank und den Hersteller der Schokoladenmanufaktur auf Facebook verwiesen. Wie sich das eben gehört.
Fazit
Warum ich diesen Text hier schreibe ist so simpel wie es einfach ist. Solche kleinen Zuwendungen erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern schließen die Lücke zwischen der virtuellen zur realen Welt. Einen Brief kann ich anfassen und eine Schokolade mit Freund_innen teilen und genießen, wohingegen ein digitales Danke und ein Titel bei weitem nicht so einen Eindruck hinterlassen. Was ist also passiert? Da ich von den Produkten, der EthikBank überzeugt bin, habe ich sie weiter empfohlen und gedankt wurde mir mit diesem netten Brief, der seine Wirkung nicht verfehlt hat. Erfreut habe ich auch dies meinen Freund_innen mitgeteilt, die das toll fanden und der Vizepräsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt der Fan-Seite der EthikBank auf meine Einladung hin beigetreten ist und für die Stiftung dort sogar ein Konto eröffnet hat, wobei er mich als Werbenden angegeben hat.
Was können nachhaltige Unternehmen und NGOs daraus lernen?
Ganz einfach! Behandelt eure Kund_innen so wie ihr einen Menschen behandeln würdet, der euch nahe steht. Hört zu und helft bei Problemen. Bietet Qualität statt Quantität. Stellt Fragen und begeistert mit ausgefallenen Ideen.
Wer sich als Unternehmen oder Organisation menschlich und freundlich verhält, wird auch ernst genommen. Eine Nummer im System sind wir nur all zu oft und die EthikBank hat es geschafft, mich in diesem Fall als Mensch zu behandeln und mit einem Brief, bei dem der Aufwand kaum über 10 EUR liegen dürfte, einen Markenbotschafter geschaffen, der auch weiterhin ihre Produkte empfehlen wird. Günstiger kann Werbung kaum sein.
Die EthikBank ist neben Facebook auch auf YouTube und Twitter vertreten und hat sogar einen eigenen Blog.
Aus aktuellem Anlass verweise ich auch noch auf einen Artikel auf Konsumguerilla, der die Motivation, zur EthikBank zu wechseln, näher beleuchtet. Wie haltet ihr das mit Eurem Geld? Und wenn ihr noch nicht gewechselt habt: Was hält euch davon ab, Euer Geld nicht in Militärwaffen, Gentechnik und Atomkraft zu investieren?
Artikel geschrieben von
Robert Kresse
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