Facebook Causes für schnelle Aktionen

Vor zwei Wochen hat uns ein Tierversuch hier in Österreich auf Trab gehalten, der so was von abgefahren ist, dass sich selbst die, die angeblich davon profitieren sollten, davon distanzierten. Schweine wurden lebendig unter Schneemassen begraben – und die Wissenschaftler/innen untersuchten, wie sie sterben. Der ORF berichtete:
Wir dachten uns, da muss schnell reagiert werden und sofort etwas unternommen werden. Die Menschen brauchen eine Möglichkeit ihren Protest auszudrücken und die Betroffenheit in Handlungen umzusetzen. Daher haben wir ganz im Sinne von social media sofort ein „Causes“ gestartet; also eine Art „Online-Petition“ auf Facebook, und durften über die Website der Kampagne pig-vision auf diese Ungeheuerlichkeit aufmerksam machen.
Mittlerweile sind die Versuche gestoppt und werden dort nicht fortgeführt. Allerdings wollen die Versuchsleiter den Versuch woanders fortsetzen. Ein Teil der Schweine wurden an den Tierschutzverein für Tirol übergeben und dürfen nun so lange leben, wie es im Sinne der Natur ist.
Uns hat vor allem die aktive Teilnahme und Verbreitung unseres „Causes“ auf Facebook gezeigt, wie wichtig der Einsatz dieser Mittel ist, die uns die Sozialen Medien zur Verfügung stellen. NGOs sollten sich damit vertraut machen – oder im Falle von „quick response actions“ auf die Hilfe einer externen Agentur zurückgreifen.
Artikel geschrieben von Michael HartlWeitere interessante Artikel zum Thema:
Geschrieben am 25. Januar 2010 um 16:28 Uhr | Keine Kommentare »
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